Veranstaltungs-Informationen

Nick Woodland & Band

Termin:
Beginn: 20:00 Uhr
Einlass: 19:00 Uhr
Location: Colos-Saal

Nick Woodland & Band

 

„der lässigste, beste und vielseitigste Rhythm’n’Blues-Gitarrist weit und breit“ (Süddeusche Zeitung)

Kurz: Ein Sound irgendwo zwischen Mississippi-Delta und Highway durchs Alpenvorland. Ganz kurz: Ein Pflichttermin nicht nur für Blues Fans!

(Und für alle Aschaffenburger Musikfans in den leicht besseren Jahren noch kürzer: Rich ist wieder da!!! Als Keyboarder und Pedal Steel Gitarrist von Nick Woodland. Genau, der Klaus Rich Reichardt, der in den 70er Jahren jeden Montag mit Joachim Kaupp im Heißen Stein gegen eine Gage von 70,- Mark das Real Book rauf und runter gespielt hat. Irgendwo den Finger rein gesteckt ins Buch, und das wurde dann gespielt. Rich am Klavier, Joachim an der Gitarre. Außerdem spielte Klaus Reichardt mit Nameless Four auf dem Kommz und war Keyboarder bei Matter Of Time, die Aschaffenburgs Musikwelt mit jazzigen Eigenkompositionen bereicherten.

Reichardt machte ganz ernst mit der Musik, studierte Musikwissenschaften in Frankfurt und München. Seit 1985 ist er in München als freier Musiker tätig, wirkte neben Tourneen u.a. mit Georg Ringsgwandl und bei verschiedensten Theaterproduktionen und Kabarettprogrammen mit (Kammerspiele München, Schauspielhaus Köln, Schauburg München), teilweise auch als Arrangeur und Komponist. Als musikalischer Leiter und Bandleader war er auch bei einigen BR-Produktionen engagiert, u.a. beim Politiker Derblecken auf dem Nockherberg. Er begleitete Jan-Josef Liefers, die Spider Murphy Gang, Herbert und Schnipsi, Helmut Schleich, Hannes Ringlstetter, Michael Altinger u.v.a. Den Rest erzählt Rich dann, wenn er im März hier ist.)

Hartnäckig hält sich das Gerücht, Nick Woodland habe ein Angebot der Rolling Stones abgelehnt. Zu Legenden, ein allzu oft überstrapaziertes Wort, das man auf den Gitarrenvirtuosen mit fast 50 Jahren Bühnenerfahrung jedoch getrost anwenden kann, gehören nun mal solche Geschichten.

Auch wenn diese Anekdote ein Mythos ist, zündete „der lässigste, beste und vielseitigste Rhythm’n’Blues-Gitarrist weit und breit“ (Süddeutsche Zeitung) eine große Karriere: In München fand der in London geborene Sänger und Gitarrist in den 70er-Jahren den perfekten Nährboden für seine kreative Arbeit. Als ebenso versierter wie vielseitiger Musiker stand Nick Woodland zusammen mit Pop-Größen wie Boney M., Donna Summer, der Punkrock-Band „The Clash“ oder der Jazz-Ikone Herbie Mann im Studio und schrieb Musikgeschichte. In Deutschland kennt man ihn auch als kongenialen Bühnenpartner des bayerischen Musikers und Kabarettisten Georg Ringsgwandl sowie als Bandmitglied von Marius MüllerWesternhagen, mit dem er jahrelang durch die Stadien der Republik tourte.

Jene bewegte Vita machte Nick Woodland zu der eigentümlich aparten Mischung aus schwarzem, britischen Humor und bayerischem Querkopf, die ihn heute auszeichnet. Optisch unverkennbar durch seine Markenzeichen, den schwarzen Zylinder und die schmale Nickelbrille, gehört er zu den wenigen Musikern, denen Kritiker genreübergreifend einen wirklich eigenen und unverwechselbaren Stil zugestehen – und das zu Recht! Die Süddeutsche Zeitung beispielsweise sagt über seine Stimme, die er zwar sparsam, aber sehr effizient einsetzt, sie läge „irgendwo zwischen Bob Dylan und John Mayall, mit einem Schuss Eric Clapton“.

Genau dieser authentische und originelle Stil spiegelt sich auch in der Besetzung von Nick Woodlands Band wider, mit der er seit fünf Jahren erfolgreich auf der Bühne steht: Bass spielt Tom Peschel, der mit seinen gefühlvollen Lines die lässige Grundlage für Woodlands Höhenflüge an der Gitarre legt. Für den Groove ist Chris Stöger zuständig, der sein Drumset in einem Facettenreichtum zu bedienen weiß, der seinesgleichen sucht. Und schließlich ist da noch Woodlands alter Weggefährte: der in der Szene bestens bekannte Klaus Reichardt an den Keyboards und der Pedal Steel Guitar, die dem Sound der Band noch einmal eine ganz ureigene Note verleiht. Das musikalische Ergebnis dieser wohldurchdachten Mischung ist rau, erdig und abwechslungsreich: dreckiger Blues, temperamentvoller Country und virtuoser Folk, gewürzt mit Reggae- und Surf-Rock-Anleihen.

Nick Woodland - new album release 2016

Wenn die Süddeutsche Zeitung ihn schon als den „lässigsten, besten und vielseitigsten Rhythm’n’Blues-Gitarrist weit und breit“ bezeichnet, dann ist das ein Fall für den Colos-Saal, findet Ihr nicht?

Nick Woodland - Handle On The Blues - High Definition

Hier mal ein Livevideo, mit dem Ihr Euch einen Eindruck verschaffen könnt, wie Nicks Sound auf der Bühne so klingt:

NICK WOODLAND 2016 - HD - (1)

Auf die Frage, was ihn zur Musik brachte, sagt er einst: "I wanted to play guitar. For I have seen George Harrison of the Beatles, and thought: Hey, I want to have as thin legs and a huge guitar.... George Harrison is to blame for everything!"

Autor: Colos-Saal Aschaffenburg - Live Music Club