Veranstaltungs-Informationen

Rodgau Monotones

Termin:
Beginn: 20:00 Uhr
Einlass: 19:00 Uhr
Location: Colos-Saal

Rodgau Monotones

 

Traditionelles, hessliches, colos-saales Weihnachtskonzert der Monotones

Kerstin Pfau, der blonde Engel der lautstarken Verkündung, kommt mit Peter Osti Osterwold, dem Red-Haired Reindeer, und fünf scheinheiligen, professionellen, zauseligen Weihnachtsmännern auf die Erde nieder, um mit dem Publikum mal ordentlich Schlitten zu fahren. Auf Einladung von Santa Claus Berninger.

Diesmal im Geschenkesack neben den berühmtesten Hessenkrachern auch neuere Songs im klassischen Rodgau Style. Ein treibendes Schlagzeug, ein stoischer Bass, jede Menge fette Gitarren, ekstatische Gesänge und scharfes Gebläse als Bonus. Da feiern Blues, Boogie und harte Rockriffs fröhliche Urstände. Eins ist gewiss, so Osti: „Süßer die Ohren nie klingeln.“

Die „Rubinhochzeit“ rückt näher, im kommenden Jahr feieern die Rodgaus ihren 40. Geburtstag. Fragt man die Musiker nach dem Status ihrer Band, hört man Sätze wie „Wir sind ein unzerstörbarer Anachronismus“. Da klingt ein wenig Selbstironie an, auch sympathisches Understatement, vor allem aber viel Selbstbewusstsein. Schließlich ist die Band aus dem hessischen Hinterland seit 1977 unterwegs. Und das im Kern mit der selben Besetzung. Denn Sänger Peter „Osti“ Osterwold, die Gitarristen Ali Neander und Raimund Salg sowie Bassist Joky Becker und Schlagzeuger Mob Böttcher sind Gründungsmitglieder der Monotones.

Wer die Rodgau Monotones aufgrund all der Hessizismen und unüberhörbarem Lokalkolorit in den Texten nach wie vor für ein regionales Phänomen begreift, schaue sich einmal die Geschichte der Rodgau Monotones im Zeitraffer hier im Anhang an. Da wird schnell deutlich, dass die Gruppe ein unverzichtbarer Teil der deutschen Rockgeschichte ist. Nur das muss man selbst erfassen, denn Marketing und Selbstvermarktung war nie das Ding des Monotones. Sie seien eine Marke mit einem Vermittlungsproblem haben sie dazu einmal gesagt. Aber in der raren Spezies deutschsprachiger Rock’n’Roller haben sie die Nase dennoch ganz weit vorne und sind nach wie vor eine der besten Liveacts hierzulande. Unprätentiös bei aller spielerischer Klasse. Unaufgeregt und vielleicht auch ein wenig bequem. Denn ständig zwischen Garmisch und Flensburg zu touren ist nicht ihr Ding. Aber wenn sie dann wieder mal in der Fabrik in Hamburg auftreten, ist die Hütte voll. Die Lust am Spielen hat bei ihnen immer Priorität.

Das Septett immer mal wieder mit Klischees wie „Klamaukband“ oder „Festzelt Rocker“ konfrontiert. Doch da hat Gitarrist Ali Neander die richtige Antwort parat: „Gerade in Zeiten, in denen Rockmusik immer ironiefreier und humorloser zu werden scheint, müssen bewährte Kräfte wie wir für Abhilfe sorgen. Aber zwischen all dieser Partylaune verstecken sich auch zahlreiche kleine textliche Gemeinheiten und, hört, hört, auch so etwas wie ein politischer Anspruch.“

 

 

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Autor: Colos-Saal Aschaffenburg - Live Music Club