Veranstaltungs-Informationen

Viktoria Tolstoy Group

Termin:
Beginn: 20:00 Uhr
Einlass: 19:00 Uhr
Location: Colos-Saal

Viktoria Tolstoy Group

 

Die schwedische Jazzsängerin präsentiert mit Band ihre neue CD: “Meet Me At The Movies”

Es ist ein Gefühlsbad und ein riesiges Vergnügen, sich von Viktoria Tolstoy ins Kino begleiten zu lassen! Die schwedische Jazz-Sängerin hat sich drei Jahre nach dem intimen Duett „A Moment Of Now“ mit dem Pianisten Jacob Karlzon, nun der Filmmusik zugewandt: „Meet Me At The Movies“ ist ein mitreißender Spaziergang durch die Film- und Filmmusikgeschichte von Michael Curtiz’ „Casablanca“ mit Herman Hupfelds „As Time Goes By“ bis zu Lars von Triers „Dancer In The Dark“ mit Björks “New World“, von Charlie Chaplins „Smile“ aus „Modern Times“ bis zu Seals „Kiss From A Rose“ aus „Batman Forever“, von Michael & Leslie Gores „Out Here On My Own“ aus „Fame“ bis zu Sarah McLachlans „Angel“ aus „City of Angels“ mit Nicolas Cage.

Ein feinsinniges Gitarrentrio, mit Mattias Svensson an Kontra- und E-Bass, Rasmus Kihlberg am Schlagzeug sowie Krister Jonsson an den Gitarren, bilden die Basisband des Projekts. Jonsson schrieb auch fast alle Arrangements. Alle drei Musiker sind langjährige, auf Tolstoy eingestellte und eingespielte Vertraute, genau wie ihr bewährter Produzent, Schwedens führender Jazz-Export Nils Landgren. Der ließ es sich natürlich nicht nehmen, für zwei Titel seine Posaune auszupacken und bei „Love Song For A Vampire“ im Duett mitzusingen.
Weniger war bei „Meet Me At The Movies“ also wieder einmal mehr: Mit dieser Besetzung war ich viel freier in der Interpretation dieser ja zumeist sehr bekannten Filmsongs, als ich es mit Orchester gewesen wäre. Sie hat mir meinen eigenen Sound ermöglicht“, befindet Tolstoy. Wie entscheidend das ist, hört man hier zum Beispiel bei „As Time Goes By“: Ein skandinavisch reduzierter Duktus erfasst das abertausendmal gecoverte Stück, Tolstoys Stimme verleiht ihm dann eine Zerbrechlichkeit, die man so noch nicht gehört hat. Die meisten Anverwandlungen dieser Art entwickelten sich bei der Arbeit im Studio. „Von einigen Songs hatte ich aber vorher bereits eine klare Vorstellung im Kopf“, berichtet Tolstoy. „’Calling You’ aus ‘Bagdad Café’ etwa wollte ich ganz nackt haben, nur mit Bass am Anfang. Auch für den ‘Love Song For A Vampire’ von Annie Lennox hatte ich von Anfang an diese klickenden Besenklänge, gedoppelt mit halliger Gitarre vor Augen.“

Kennt man auch nur Auszüge des Werks von Viktoria Tolstoy, hört man ihren typisch bitterzarten Schmelz, erlebt man ihre ganz eigene Melodramatik, mit der sie ihr „Swedish Heart“ ebenso wie ihre „Russian Soul“ entblößt, mit der sie die Songs ihres frühen Weggefährten Esbjörn Svensson zelebriert oder die von bewunderten Kollegen wie Paul Simon, Stevie Wonder oder Herbie Hancock angereichert hat, hält man sich also die bildhafte Lebendigkeit ihres Gesangs vor Augen, dann ist folgendes Geständnis von ihr wenig überraschend: „Ich bin ein riesiger Filmfan, schon mein ganzes Leben lang. Erst jetzt mit den Kindern komme ich nicht mehr so oft ins Kino. Dafür freue ich mich immer, wenn ich auf Tour im Hotel Filme auf Netflix oder HBO sehen kann.“

Viktoria Tolstoy - Live

Das Viktoria Tolstoy Quartet auf dem Jazz Baltica Festival 2004. Bei uns treten Viktoria und Jacob im Duo auf - sobald wir hierzu ein Video haben, reichen wir es gerne nach!

Viktoria Tolstoy - Sunday Kind Of Love (live)

Viktoria singt den Jazzstandard "Sunday Kind Of Love".

Viktoria Tolstoy - Shining On You (live)

Wunderschön! Viktoria Tolstoy im Quartett mit "Shining On You"

Autor: Colos-Saal Aschaffenburg - Live Music Club