Veranstaltungs-Informationen

Bill Evans Petite Blonde II

Termin:
Beginn: 20:00 Uhr
Einlass: 19:00 Uhr
Location: Colos-Saal

Bill Evans Petite Blonde II

 

Erneut Fusion-Jazz Weltstars im Colos-Saal – mit Bill Evans, Ulf Wakenius, Dennis Chambers & Gary Grainger

Es geben sich die Ehre zu fusionieren: vier Meister der musikalischen Perfektion und Freiheit. Eingeladen von Saxophonist Bill Evans spielen neben ihm drei weitere Mitglieder der musikalischen Super-Liga.

Petite Blonde erfährt eine Auffrischung. Als Petite Blonde II rückt Bill Evans ein Livealbum aus dem Jahr 1992 wieder ins Rampenlicht, dessen Aufnahmen beim Neuwied Jazzfestival und in der Fabrik in Hamburg entstanden. Damals, wie auch nun, ist Bill Evans der Bandleader, allerdings eher als Primus inter Pares. Mit dabei auch Dennis Chambers, der bereits 1992 bei Petite Blonde trommelte. Und an Stelle von Chuck Loeb und Victor Bailey damals, sind es heute Ulf Wakenius und Gary Grainger, die Gitarre und Bass beisteuern.

“Who does Miles Davis, Gregg Allman, Willie Nelson, Herbie Hancock, Warren Haynes and Derek Trucks all have in common? Bill Evans, that’s who.” Genau so ist das. Der mit allen Stilwassern gewaschene, Grammy dekorierte Saxophonist ist an einem Abend mit den Allman Brothers zu erleben, am nächsten Abend rockt er mit Warren Haynes & Gov’t Mule und geht anschließend mit Robben Ford und Randy Brecker auf Tour. Und dann ist da noch seine eigene Band Soulgrass, die Quintessenz amerikanischer Musik, ein Schmelztiegel von Funk, Rock, Rhythm & Groove, gespielt auf den Instrumenten, die im Jazz, Rock und Bluegrass entscheidend sind.

Vor Ulf Wakenius ziehen alle jemals relevanten Gitarrenhelden von John Mc Laughlin, Pat Metheny, Larry Carlton, Steve Lukather u.a. in Lobeshymnen ihren Hut. Der Schwede hatte zehn Jahre lang einen der prestigeträchtigsten Jobs, den man als Gitarrist im Jazz haben kann. Er war Teil des Oscar Peterson Quartetts, spielte mit dem großen Jazzpianisten bis zu dessen Tod 2007 und begleitete Peterson auch bei dessen letztem Deutschlandkonzert 2005 in der Dresdener Semperoper.

Bereits mit 18 Jahren trommelte Dennis Chambers für Parliament/Funkadelic und blieb der ungezügelten Spaßfraktion sieben Jahre treu. Es folgten Auftritte und Studioarbeit mit John Scofield, George Duke, Brecker Brothers, Santana, John McLaughlin, Niacin, Greg Howe u.v.a.. Chambers ist bekannt als Jazzdrummer mit viel Gefühl für Swing und einem besonderen Händchen für Fusion Jazz, Funk und Latin Music.

Gary Grainger wurde als Bassist von John Scofield bekannt. Nach verschiedenen Touren und zwei Studioalben tat er sich mit dem Drummer der Band, nämlich Dennis Chambers, zusammen in der Funkband Graffiti.

Autor: Colos-Saal Aschaffenburg - Live Music Club