Fr,
19.06.
2026

Six Feet Under - supp.: Embryonic Autopsy
live in Aschaffenburg

Death Metal-Abrissbirne aus Florida mit neuem Material unterwegs

Einlass

19:00

Beginn

20:00

Location

Colos-Saal

38,20 

inkl. Mwst. und Vorverkaufsgebühren

Preis an der Abendkasse: 41,00 

Präsentiert von:

  • Area One

Death Metal-Abrissbirne aus Florida mit neuem Material unterwegs

Vom ersten Riff und den ersten Blast Beats an ist klar: Six Feet Under sind nichts für schwache Nerven. Das Quintett aus Tampa/Florida steckt seit 33 Jahren und über 14 Alben all seine Energie in einen stetig wachsenden Monolithen zwischen purer Brutalität, lyrischer Härte und beeindruckender Musikalität.

Zahlreiche Besetzungswechsel halfen der Band dabei, ihren tief im Death Metal verwurzelten, aber konsequent auch mit anderen Metal-Genres experimentierenden Sound immer frisch zu halten und neue Impulse zu finden. Beachtlich ist dabei, dass ein Großteil der Teilzeit-Mitglieder von befreundeten Bands wie Obituary, Fear Factory oder Gorgoroth kamen – oder, umgekehrt, zu ihnen weiterzogen.

Six Feet Under wurde ursprünglich als Nebenprojekt für den Frontmann und Growler Chris Barnes während seiner letzten Jahre bei den Death Metal-Epigonen Cannibal Corpse gegründet. 1995 wurde es zum alleinigen Mittelpunkt des Frontmanns, zeitgleich mit der Veröffentlichung ihres Debütalbums „Haunted“. Über die Jahrzehnte wurden sämtliche Posten in der Band mehrmals durchgewechselt. Nur Barnes ist noch von der ursprünglichen Besetzung übrig, aber die Qualität ist bemerkenswert konstant geblieben. Tatsächlich gilt vielen die aktuelle Besetzung mit Barnes, den Gitarristen Jack Owen und Ray Suhy, Bassist Jeff Hughell und Schlagzeuger Marco Pitruzzella als das drückendste, vitalste und technisch wie musikalisch versierteste Line-Up, und insbesondere live bilden die Fünf eine geradezu verheerende Einheit. Dabei erwies sich der Einstieg von Jack Owen im Jahr 2017 als einer der wichtigsten Wendepunkte innerhalb der Band-Historie – denn Barnes und Owen bildeten bereits in den 1990ern eine kompromisslos gute Songwriter- und Texter-Einheit bei Cannibal Corpse. Bei Six Feet Under übernahm der frisch eingestiegene Owen sogleich noch die Produktion der zwei bislang letzten Alben „Nightmares Of The Decomposed“ und „Killing For Revenge“.

„Wir haben gut zusammen in Cannibal Corpse gearbeitet", berichtet Barnes. „Er war wahrscheinlich meine liebste Person damals in dieser Band. Ich habe ihn als Freund und Musiker über alles geliebt, also fühle ich mich wirklich wohl dabei, ihm das Steuer zu überlassen, weil ich einfach so großen Respekt vor ihm als Künstler habe.“

Auch für das 15. Album „Next To Die“ haben Owen und Barnes die Produktion übernommen. Was einen darauf erwartet, schrieb Chris Barnes kürzlich auf Social Media: „Purer, hundert Prozent echter Death Metal. Keine Füller, keine Überbearbeitung, keine modernen Tricks oder Schnickschnack. Einfach nur Death Metal.“

Das dürfte die Vorfreude der langjährigen Fans auf die ersten Deutschland-Shows von Six Feet Under seit rund acht Jahren sicherlich noch weiter steigern.

Im Vorprogramm ist die US-Death Metal-Kombo Embryonic Autopsy um den Oppressor-Frontmann Tim King zu sehen.

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