Zwei vielversprechende, lokale Alternative-Bands treffen sich zur gemeinsamen “Psych-Night”
Orange Amber blicken auf über 20 Jahre Bandgeschichte zurück. Nach 2 Alben, 4 EPs, 50 fertigen und 200 unvollendeten Songs, sowie 1000 grandios verschwommenen Erinnerungen wollte sich die Band eigentlich 2020 auflösen, beschloss unter Corona aber doch weiter zu machen, um wenigstens ein paar Mal im Jahr aufzutreten. Zu gut sind die Kompositionen, die Paul Ritter und seine Jungs über die Jahre angesammelt haben. Irgendwo zwischen Alternative-Rock, Brit-Pop und Psychedelic siedeln sich Orange Amber stilistisch an und heben sich seit jeher von der Masse hiesiger Bands ab. Das Ganze gipfelte im vergangegen Jahr in einem gefeierten Auftritt der Band im Rahmen der „Rock The Archive“-Konzertreihe im Stadtarchiv vor mehr als 250 Besuchern. Orange Amber-Songs handeln von Wäldern ohne Sonne, Gebirgen aus Glas und vom bedingungslosen Ablauf der Zeit – inspiriert von Fantasie, Natur und Chaos.
Den Abend eröffnen werden Electric Jugs aus Aschaffenburg. Das urprünglich als Duo ansgelegte Electro-Rock-Projekt tritt erstmals in kompletter Bandbesetzung auf und feiert somit seine Premiere als Live-Band. Walter Schwind und Franz Rakowitz sind keine unbekannten in der Szene. Mit ihrer Band Dead Taste spielten sie in der Vergangenheit mehrfach im Colos-Saal und überzeugten – gemeinsam mit Orange Amber – beim letztjährigen „Rock The Archive“-Konzert. Ihr neues Projekt vereint sowohl den Sound ihrer ursrpünglichen Band (Garage/Fuzz) als auch punkige, durch dystopische Orgelklänge durchzogene „Wall Of Sounds“ mit Texten, die als systemkritisch zu bewerten sind und entsprechend wütend vom Stapel gelassen werden.
Orange Amber im Netz
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