Confess To Nothing 2026
Die Ikonen des Sludge Metals feiern ihre Premiere im Colos-Saal
Mit einer Mischung aus harten Gitarren, einem satten Schuss Hardcore und Doom-Klängen der Marke Candlemass zementieren Crowbar seit 1989 ihren Status als Pioniere des Sludge-Metal. Die in New Orleans gegründete Band erlebt aktuell ein massives Comeback und ist so erfolgreich wie nie. Vor allem bei der jüngeren Generation scheinen Crowbar durch unermüdliches Touren und Social Media einen Nerv zu treffen. Bei mehr als einer Million monatlichen Hörern und 75 Millionen Streams auf Spotify allein in den letzten zwölf Monaten, 270.000 Followern auf Facebook und 150.000 auf Instagram darf man getrost von einem Hype sprechen - und das ohne neues Album!
Die Band selbst hat keine richtige Erklärung für das Phänomen, wie sie im Interview mit dem Rock Hard Magazin erzählt. "Uns ist zwar aufgefallen, dass in den letzten Jahren die Besucherzahlen auf unseren Konzerten und die Verkäufe am Merch-Stand angestiegen sind, aber abgesehen davon haben wir überhaupt nicht gecheckt, was los ist. Ein paar Freunde haben uns dann erzählt, dass wir auf Spotify total durch die Decken gehen. Das konnten wir kaum glauben", sagt Frontmann und Gründungsmitglied Kirk Windstein zum aktuellen Trend. "Seit etwa drei Jahren können wir beobachten, dass die Besucher auf unseren Shows immer jünger werden, was wir großartig finden. Natürlich haben wir uns gefragt, ob wir irgendetwas anders gemacht haben. Aber die Wahrheit ist: Wir haben die selben Sachen gemacht wie seit 36 Jahren. Wir haben weitergemacht wie immer. Umso schöner ist es, wie leidenschaftlich sich gerade die junge Generation gegenüber unserer Musik und Band verhält", so Windstein weiter.
Zum 25. Geburtstag des Albums „Sonic Excess In Its Purest Form“ soll es eine Jubiläumspressung mit buntem Vinyl und weiteren Überraschungen geben - wir sind gespannt!
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