Modern Metal wie er klingen soll: wütend, energiegeladen, kompromisslos
Nach 20 Jahren Bandgeschichte haben Bleed From Within ihren Zenith erreicht. Die Glasgower gehören zu den härtesten Arbeitern in der Metal-Szene: Sie spielen weltweit Shows mit Größen wie Megadeth und Slipknot, während sie gleichzeitig unermüdlich neue, gewaltige und mitreißende Songs schreiben und veröffentlichen. Ihr Aufstieg in die erste Liga des Metal steht unmittelbar bevor.
Die Band, bestehend aus Sänger Scott Kennedy, den Gitarristen Craig „Goonzi“ Gowans und Steven Jones, Schlagzeuger Ali Richardson und Bassist Davie Provan, sind seit Langem Schottlands wertvollste Söhne des Metal, ständig an der Spitze kraftvoller Klänge. Ihre ersten Alben, „Humanity“ (2009) und „Empire“ (2010), machten sie zu Kultfiguren der Deathcore-Szene, bevor „Uprising“ (2013) ihre Bandbreite erweiterte, indem es Groove-Metal und melodischen Death-Metal vereinte. Es war zugleich ihr Major-Label-Debüt und katapultierte sie auf Touren mit den Größten des Genres.
2018 kehrte die Band mit dem furiosen „Era“ zurück. Die Nachfolger „Fracture“ (2020) und „Shrine“ (2022) wurden zu ihren bislang größten Triumphen, indem sie Scotts wütende Schreie mit Stevens Klar-Gesang kombinierten. Millionen von Streams für Singles wie „The End of All We Know“, „Into Nothing“ und „Levitate“ belegen, dass der Act zur nächsten großen Sache geworden ist.
Mit dem aktuellen Werk „Zenith“ ist das Quintett nun bereit, in den Metal-Olymp aufzusteigen.
„Wir haben uns den Namen Zenith ausgedacht, weil, wenn jemand oder eine Band als auf ihrem ‚Zenith‘ beschrieben wird, sie ihren bisher höchsten Punkt erreicht haben“, erklärt Ali. „Wir würdigen alles, was wir getan haben, um dorthin zu kommen, wo wir jetzt stehen, erkennen aber auch, wie viel Platz nach oben noch bleibt und wie weit wir noch gehen können. Es gab so viel Wachstum, aber wir haben noch so viel zu experimentieren.“
Auf 11 Songs erkundet „Zenith“ die Grenzen dessen, was mitreißender Metal leisten kann. „Violent Nature“ ist der wohl eindrucksvollste Opener, den Bleed je geschrieben haben – ein Track, der von einem verzerrten Intro in einen Sturm aus Schlagzeug, blitzschnellen Riffs und Schichten aus Schreien übergeht. Die Single „In Place Of Your Halo“ setzt als schwererer Gegenpol auf einen wuchtigen Groove, der zu einer überraschenden Dudelsack-Sequenz führt und die Verbindung der Band zu ihrer Heimat bewahrt, während sie sich auf der Weltbühne behaupten. Von den mutigen Streichersektionen auf dem Album bis zum Finale „Edge Of Infinity“, das von akustischen Gitarren und Gesang zu einem gewaltigen Crescendo ansteigt, waren die Horizonte von Bleed From Within noch nie so weit.
Live überzeugte die Band zuletzt auf gemeinsamen Tourneen mit Slipknot, Trivium und Bullet For My Valentine. Dies wird wohl die letzte Gelegenheit sein, Bleed auf Clubebene erleben zu können, lasst euch das nicht entgehen!
Als special guests sind Signs Of The Swarm dabei. Das Quartett aus Pittsburgh besteht seit 2014 und legte letztes Jahr mit „To Rid Myself Of Truth“ ein Album vor, welches ihrem Deathcore neue Elemente aus Industrial und Metalcore hinzufügt. Zwar verzichten Signs Of The Swarm komplett auf Klar-Gesang, ihr moderner Ansatz liefert jedoch genügend Spielraum, um nicht im dumpfen Core-Geprügel zu versumpfen. Stattdessen gestalten die Jungs aus Pennsylvania ihren Sound klar strukturiert, durchdacht und mit voller Wucht auf die Zwölf.
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