Fr,
09.04.
2021

Django 3000 - supp.: Brew Berrymore - 2. Nachholtermin
"Tour 4000"

lässig groovende Desperados aus dem Chiemgau mit wilder Gipsy-Disco

Einlass

19:00

Beginn

20:00

Location

Colos-Saal

25,20 

inkl. Mwst. und Vorverkaufsgebühren

Preis an der Abendkasse: 27,00 

Präsentiert von:

  • FRIZZ

Dies ist der Nachholtermin für die am 3.10.2020 geplante Show. Bereits gekaufte Karten bleiben gültig, Reservierungen für den 2020-Termin werden von uns storniert und müssten für diesen Termin erneut getätigt werden.

Lässig groovende Desperados aus dem Chiemgau mit wilder Gipsy-Disco

So hat man Django 3000 noch nie gehört. So neu, so anders – und doch so Django. Fast schon Django 4000. Eine turbulente, eine packende und mitreißende, neue Platte ist da entstanden. Mit Musik, die rockiger als bisher daherkommt, geradeausiger, weniger verspielt – und die doch die Wurzeln der Freistaat-Gitanos nie verleugnet. Nach sieben Jahren Dauerparty, nach Erfolgsalben wie „Hopaaa!“ und „Bonaparty“, nach dem deutschlandweiten Siegeszug ihrer legendären Partykracher, ist es nur logisch, noch einen drauf zu legen.

In den neuen Django-Songs, die Kamil Müller in seinem erdigen, rauen und kraftstrotzenden Slowako-Bayerisch singt, geht es um den alles beherrschenden Materialismus: „I bin da Gold Digger, i bin da Bandit, i bin da Gangsta der Lambada übern Godsacker danzt“. Oder über die unselige Hass-Gesellschaft, „Jeder moant, er macht es besser, kritisiert und schleift sei Messer“ und um zerstörerische toxische Beziehungen, die niemandem gut tun: „Du ziehst mich ab wie Leder vom lebendigen Leib. Stichst in Voodoo-Puppen rein, nur zum Zeitvertreib“.

In einer hinreißenden Ballade mit dem Titel „Heimat“ singt ausgerechnet Kamil Müller, dieser Parade-Europäer, über das so sensible Thema Heimat, das in der heutigen Zeit schnell falsch verstanden wird: „Wo die Berg san, oder nur a ebens Feld. Wo die Freind san, da is a dei Herz. Du spürst as Lebn, spürst an Schmerz. Des is dei Dahoam, das sich Heimat nennt.“ Ein Slowake, der in Bayern seine Heimat gefunden hat und der bayerische Lieder singt – Herrschaftszeiten, wenn Europa doch nur immer so großartig funktionieren würde.

Die Djangos greifen auf eine große musikalische Bandbreite zurück. Dadurch entsteht mehr als nur eine Balkan-Party. Die verschwitzten Shirts trocknen wieder, die Erinnerung an eine besondere Nacht bleibt und Sänger Kamil Müller, Geiger Florian Starflinger, Schlagzeuger Jan-Philipp Wiesmann sowie Bassist Korbinian Kugler geben auch diesmal wieder ihren letzten Blutstropfen für ihre Gypsyparty3000. Von ruhigeren Zeiten, quasi von Gitano Filter, ist nichts zu hören.

Brew Berrymore werden seit ihrem Tinder-Match im Jahr 2017 als die Pioniere und bis dato einzigen Vertreter des Alpakarock gehandelt. Alpakarock? Das ist eine explosive Mischung aus alternativem Gitarrensound, synthetischen Hymnen und einer großen Portion Glitter and Gold. Die Spielfreude ist dem experimentellen Fünfer dabei stets anzusehen, noch mehr aber der Schweiß, der von ihren Nasenspitzen tropft.
Bene, Dän, Moe, Robe und Atti ballern ein Feuerwerk raus, mit dessen Raffinesse sich nur Engelsharfen messen können. Ein nahezu gottgleicher Epos, der wie ein Phoenix am Himmel empor steigt.
2 EPs und mehr als 50 Liveshows haben sich die Berries bereits aus den Rippen gepresst und zahlreiche Mütter begeistert!"

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