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Die Münsteraner Post-Rock-Band spielt zum 20-jährigen Jubiläum ganz besondere Shows in schöner Atmosphäre
Nichts kann die Zeit zurückdrehen oder ihren unaufhaltsamen Vorwärtsdrang stoppen, aber auf Musik kann man sich immer verlassen, wenn es darum geht, diese Reise angenehmer zu gestalten. Long Distance Calling drücken seit zwanzig Jahren das Unaussprechliche aus und pflügen ihre hauptsächlich instrumentale Furche mit dem Können und der Geschicklichkeit wahrer Klangkünstler. Vom knackigen und mitreißenden Post-Rock der frühen Alben wie im bahnbrechenden Debüt "Satellite Bay" (2007) und dem klassischen, facettenreichen Nachfolger "Avoid The Light" (2009) bis hin zu den immer ausgefeilteren, abenteuerlichen und genreübergreifenden Alben "Trips" (2016) und "Boundless" (2018) hat sich das Münsteraner Quartett - die Gitarristen David Jordan und Florian Füntmann, Bassist Jan Hoffman und Schlagzeuger Janosch Rathmer - zu einem modernen Maßstab für fantasievolle, progressive und stolz exzentrische Heavy- (und nicht so Heavy-) Musik entwickelt.
Aktuell liegt – pünktlich zum 20-jährigen Bestehen - mit „The Phantom Void“ ein neues Album vor, auf dem Long Distance Calling so fokussiert und kompakt wie nie zuvor klingen. Die sieben neuen Songs durchzieht eine durchgängig düstere Atmosphäre, wie sie nur wenige Bands erzeugen können. Die instrumentalen Stücke nehmen sich Zeit, Schicht für Schicht das finale Klangbild zu formen. Gleichzeitig bringt das vierköpfige Ensemble im 20. Jahr seines Bestehens die Erfahrung mit, das Ziel jeder Komposition stets klar im Blick zu behalten. Die verstärkten elektronischen Einflüsse und einzelne Sprachsamples fügen sich dabei harmonisch in den Gesamtsound ein. Im Mittelpunkt stehen jedoch die mitreißenden Songs selbst. „The Phantom Void“ zeigt Long Distance Calling auf dem kreativen Höhepunkt ihres Schaffens: instrumental, imposant, kurzweilig – und dennoch voller Tiefe.
Nun kündigen Long Distance Calling ihre „Seats & Sounds“ Tour mit einem Song-Querschnitt aus ihrer bisherigen Karriere an und wählen hierfür besonders schöne, bestuhlte Venues aus. Das Ganze wird untermalt durch Visuals, die auf eine riesige Leinwand projeziert werden und so den passenden Rahmen für den bandtypischen, düsteren Klang-Soundtrack bilden.
Mit ihrem Ruf als formidable und dynamische Live-Band, nicht zuletzt aufgrund zahlreicher Europatourneen und hochkarätiger Festivalauftritte, haben sich Long Distance Calling schon seit einiger Zeit auf eine Art Crescendo ihres Könnens und ihrer Möglichkeiten hin entwickelt. Im Jahr 2020 veröffentlichte die Band, obwohl sie nicht auf Tournee gehen konnte, ihr siebtes Album "How Do We Want To Live?". Ein kompliziertes, aber zutiefst befriedigendes Konzeptwerk, das die kontinuierliche Erweiterung des LDC-Sounds zeigt und dafür viel Lob erhielt. Da sie dieses Mal nicht in der Lage waren, ihre neue Musik direkt unter die Leute zu bringen, beschlossen sie stattdessen, sich erneut mit Begeisterung in den kreativen Prozess zu stürzen. Das Ergebnis trägt den Titel "Eraser": ein unmittelbarer und inniger Tribut an die allmähliche Erosion der Natur durch den Menschen.
Es gibt Tickets in vier Kategorien von 39,50€ - 56€
Kategorie 1: 56,-€
Kategorie 2: 50,50€
Kategorie 3: 45€
Kategorie 4: 39,50€
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