Allstar-Tributeband aus Florida mit ihrer Verneigung vor Chuck Schuldinger und dem Vermächtnis von Death
Left To Die tragen das Erbe von Chuck Schuldiner weiter. 25 Jahre nach dem Tod des legendären Musikers, der als einer der Urväter des Death Metal gilt, gehen ehemalige Death-Bandmitglieder u.a. auf Tour, um dem stilistisch visionären Sänger und Gitarristen zu huldigen. Er war es, der dem anfänglich monströs brutalen Death Metal mit Gruseltexten den Weg bereitete zu einer wesentlich musikalischeren, melodischeren, technisch raffinierteren Ausdrucksform mit progressivem Einschlag und gesellschaftskritischen Themen.
Am 13. Dezember 2001 starb Schuldiner in Folge eines Gehirntumors und seither trauern Fans und Musiker des Genres dem kreativen Output des Death-Frontmanns nach.
Left To Die ist ein Tribute-Projekt, z.T. bestehend aus vormaligen Death-Musikern, das in den vergangenen Jahren die Musik von Chuck Schuldiner weiter performt hat. Das Line-Up der Band besteht aus den früheren Death-Mitgliedern Terry Butler (Obituary, Massacre) und Rick Rozz (Massacre), sowie Matt Harvey (Exhumed) und Gus Rios (Gruesome).
Das szenekundige Quartett konzentriert sich auf die frühe Death-Ära und bringt mit “Initium Mortis” aktuell ein Album auf den Markt, das sich um uralte Songs, Demos und Archivmaterial von Death kümmert.
"Unser Ziel für "Initium Mortis" war es, Death-Fans, die diese Demo-Aufnahmen nie zuvor gehört haben, die Songs mit einer guten Produktion zu präsentieren", sagt Matt Harvey. "Der Großteil dieser frühen Demos wurde auf einer Boombox aufgenommen, deshalb war es beinahe unhörbar, bis jemand sein Demo durch Tapetrading bekommen hatte! Wir glauben, dass diese Tracks eine gute Repräsentation der Geburt von Mantas/Death darstellen. Das ist der Nullpunkt - wo alles begann: drei 15-jährige Kids, die Death-Metal-Geschichte schrieben.
Rick Rozz fügt hinzu: "Es ist wirklich cool, diese Songs von 1984 in einem angemessenen Rahmen zu hören! Die Oldschool-Death-Fans werden total auf dieses Album abfahren.".
Vermutlich wird der Schwerpunkt der Left To Die-Shows im Sommer also auf die Zeit vor 1987 fallen, wobei Klassiker der Alben “Scream Bloody Gore” und “Leprosy” natürlich nicht fehlen werden.
Im Vorprogramm ist die dänische Band Livløs zu sehen. Das Melodic-Deathmetal Quintett existiert bereits seit 2014 und setzt nicht nur in ihrer Heimat Dänemark entscheidende Duftmarken in der Szene. Ihre Songs vereinen melodisch- melancholische Momente mit Death Metal der Marke At The Gates. Ein standesgemäßer Start in den Abend sollte also garantiert sein!
Left To Die