So nicht mehr! Colos-Saal steigt bis Ende August aus!

Aschaffenburg, 24. Mai 2020: Nach 70 Tagen Lockdown, vom Virus und der Politik erzwungen, hat der Colos-Saal nun die Nase voll und entscheidet selbst: Der Club bleibt bis zum 31.8.2020 definitiv geschlossen. Alle geplanten Konzerte für Frühjahr und Sommer sind verschoben oder komplett abgesagt. 56 Veranstaltungen sind bislang ausgefallen. Etwa 50 weitere waren im Sommer bis Ende August noch geplant. Wir haben aber nach wie vor keine Rechtssicherheit bezüglich der Frage, wann wir denn die Arbeit wieder aufnehmen können und werden sie auch in absehbarer Zeit nicht erhalten. Daher steigen wir vorerst aus, machen eine Pause und warten die weitere Entwicklung ab.

Aber gestattet uns einen (langen) Kommentar zu dieser Situation:
Es macht einfach keinen Sinn mehr, alle 14 Tage auf die nächste Pressekonferenz in Berlin oder München zu warten, in der unerfüllten Hoffnung auf eine maßgebliche Ansage, wie es denn in der Konzertbranche weiter gehen soll, denn am Tag danach konnten wir jedes Mal wieder die nächsten zwei Wochen des Programms absagen. Es gibt für die Clubs keinen wirklichen Plan der Politik, die weiterhin nur auf Sicht fährt und sich über Lockerungen ziemlich uneinig ist.

Wie simpel wäre das Leben, wenn man ein aluhuttragender Coronaleugner wäre? Man könnte heftig auf „die da oben“ eindreschen, scharf gegen alle Einschränkungen des öffentlichen Lebens protestieren, gegen das Herunterfahren der Wirtschaft auf die Straße gehen und richtig Dampf ablassen, dabei jede Menge Schuldige anklagen. Aber so einfach ist das ja alles nicht. Das Virus ist nicht verschwunden, sondern bleibt gefährlich. Kein Wunder, dass Kanzleramt und die Ministerpräsidenten herumeiern und –irren. Keine/r will die Verantwortung für ein weiteres Ischgl tragen.

Einzelne Bundesländer signalisieren sogenannte Lockerungen für die Kultur. In Hessen können seit dem 9. Mai Theater, Opern- und Konzerthäuser wieder öffnen, ab 30. Mai auch die Kinos. In Mecklenburg-Vorpommern sind seit 11. Mai Galerien, Ausstellungen, Museen und Gedenkstätten wieder zugänglich. In Rheinland-Pfalz dürfen ab Ende Juni Veranstaltungen mit bis zu 150 Personen stattfinden - selbstverständlich alles unter dem Vorbehalt von Hygienemaßnahmen, Erfassung der Teilnehmer und Einhaltung der Abstandsregeln. Der thüringische Ministerpräsident will sogar ab 6. Juni sämtliche Coronabeschränkungen aufheben. Bayern blockt dafür komplett, öffnet vorerst nur Biergärten und Gaststätten. Welch ein heilloses Durcheinander!

In der Welt der geförderten Kultur, in den Museen, Theatern und Opernhäusern wird tatsächlich ernsthaft darüber nachgedacht, den Betrieb unter Beachtung aller Einschränkungen wieder aufzunehmen und dabei die meisten Plätze freizulassen, um die Abstandsregeln hinzukriegen. In der privatwirtschaftlich organisierten Kulturwelt aber, zu der der Colos-Saal und hunderte andere Live-Music-Clubs, aber auch etliche Kabarett- und Kleinkunstbühnen gehören, wäre das finanzieller Selbstmord, ganz abgesehen von der Frage, wovon die zigtausend Künstler und Veranstaltungstechniker überhaupt noch leben könnten, die auf die Spielstätten als temporäre Arbeitsplätze angewiesen sind, wenn es aus Live-Veranstaltungen nichts mehr zu verteilen gäbe. Immerhin ist gerade den Musikern der Tonträgermarkt durch Streaming Dienste bereits vor Jahren zusammengebrochen, was nur durch Tourneen und mehr Konzerte kompensierbar war.

Aber viel wichtiger noch ist die Frage: Geht das überhaupt? Rock und Pop unter Hygienemaßnahmen, mit Mundschutz und Abstandsregeln? Wer kann sich diesen Cultural Clash denn ernsthaft vorstellen? Diese beiden Genres verbinden die Menschen und führen zu emotionalen Gemeinschaftserlebnissen. Wir kommen zusammen, um Musik sinnlich zu erleben, wir bewegen uns, tanzen, rocken ab. Wir feiern die Musik und die Künstler gemeinsam, wir reagieren mit unseren Körpern auf Lautstärke und Dynamik, im besten Fall werden wir im Publikum für ein paar Stunden zu einer einzigen Woge der Gemeinschaft. Wir treffen uns mit Freunden und Gleichgesinnten auf den Konzerten, gehen gemeinsam aus, wollen Menschen kennenlernen. Wir bringen Menschen zusammen und gerade die Live-Clubs (aber auch die Diskotheken und Bars) existieren überwiegend genau zum gegenteiligen Zweck, nämlich eigentlich um die derzeit propagierte Social Distance zu überwinden.

Körperliche Nähe von Menschen und durchfeierte Nächte sind ja nicht nur Begleiterscheinung, sondern eigentlich Quintessenz des popkulturellen Nachtlebens. In einem gemeinsamen offenen Brief formulieren die Betreiber von über 30 Musikclubs in Deutschland es folgendermaßen: Clubs seien "kollaborativ gestaltete Räume konkreter Körperlichkeit", die im Rahmen von Veranstaltungen mit musikalischen Programmen bespielt werden. Der sozio-kulturelle Habitus, das gemeinsame Tanzen und Feiern sowie die Kommunikation in diesen geschlossenen Räumen würden bei Einhaltung der behördlichen Verordnungen fehlen und den Veranstaltungen damit den Reiz nehmen. Auch Konzerte leben von Nähe und dem gemeinsamen Erleben des Bühnengeschehens. „Außerdem ist das Spielen eines Konzertes oder einer Show mit Abstandsregeln für Künstlerinnen und Künstler auf der Bühne kaum durchführbar."

Nein, so funktioniert das alles nicht, denn es passt nicht zusammen. Rock `n`Roll vor leeren Reihen unter sterilen Bedingungen ohne Körperkontakt ist für das Colos-Saal-Team auf Dauer nicht vorstellbar. Es wäre das Gegenteil dessen, weshalb wir alle unsere beruflichen Leidenschaften im Musikzirkus gefunden haben. Ein packendes, ergreifendes und emotionales Konzerterlebnis ist für die meisten unserer Programminhalte essentiell und unabdingbar für die Art Kultur, die wir mit dem Colos-Saal repräsentieren.
Es funktioniert so nicht und es darf andererseits aber auch nicht passieren, dass die Konzertereignisse zu gefährlichen Infektionsherden werden. Ein Widerspruch, der für uns derzeit nicht lösbar ist. Wir würden nichts lieber, als sofort wieder weiter arbeiten. Aber sowohl die Eigenverantwortung als auch die politischen Reglementierungen verbieten es uns. Es bleibt vorerst nur der Wartezustand.

Wir sorgen mit dieser Entscheidung, bis Ende August zu pausieren, für Klarheit bei unseren Besuchern und für eine Pause angesichts des chaotischen Zustands, in dem sich die komplette Konzertbranche derzeit befindet. Hinter den Kulissen geht es rund. Bereits Anfang März war die Unsicherheit aller Beteiligten sehr groß, als die einzelnen Bundesländer urplötzlich größere Veranstaltungen unterbanden, kleinere aber noch zuließen. Das war für die bekannteren Acts bereits der Todesstoß für ihre Tourneen, sofern sie sowohl in größeren Hallen als auch in Clubs spielten, denn ihre Konzertreisen, monatelang vorgeplant und mit etlichen Vorschüssen an Arbeit und Geld vorbereitet, gingen auf einmal nicht mehr auf.

Gleichzeitig machten etliche Länder nach und nach ihre Grenzen dicht und die international tourenden Acts kamen überhaupt nicht mehr an ihren Spielorten an. Bayern veröffentlichte am 16. März die Allgemeinverfügung, die sämtliche Veranstaltungen verhinderte. In ganz Deutschland wurde versucht, noch anstehende Tourneen und Konzerte zu retten, in dem man sie aus dem März und April in den Sommer legte und sämtliche Konzerttermine verschob. Die Spielstätten hatten urplötzlich keine Einnahmen mehr bei weiter laufenden Kosten, mussten schließen und hatten trotzdem massiv viel Arbeit mit der Terminumplanung und den entsprechenden Informationen an Kartenkäufer und Medien. Die großen Ticketsysteme kamen spätestens mit der Absage aller Festivals überhaupt nicht mehr nach und setzen möglicherweise mangels Liquidität auf die Gutscheinlösung. Künstler, Techniker, Produktionsfirmen, Bühnenbauer, Agenturen, Konzertveranstalter haben keinerlei Einnahmen mehr, dafür umso mehr Rückzahlungspflichten wegen der Ausfälle. Erste Insolvenzen gab es schon, weitere werden folgen.

Gab es im März und April noch die Hoffnung der Branche, wenigstens im Sommer irgendwie weiter machen zu können, platzt diese Illusion von Woche zu Woche erneut in Endlosschleife und mittlerweile werden Veranstaltungen bereits zum zweiten und dritten Mal verschoben. Wer noch Hoffnung hat, verschiebt vom Sommer auf Herbst und Winter 2020. Viele Teilnehmer trauen diesem Jahr aber gar nicht mehr und suchen Ihr Glück in der Flucht ins kommende Jahr. Ein Blindflug ohne Orientierung der gesamten Konzertbranche nach dem Prinzip Glaube und Hoffnung.

Nun ist das Konzertgewerbe ein Zweig, der eigentlich von akribischer Vorplanung lebt. Monate, manchmal Jahre im Voraus werden Spielstätten gebucht, wird investiert, wird Werbung geschaltet, wird Personal angeheuert, wird Geld ausgegeben, wird Erwartung geschürt, werden Karten verkauft. Aber es gibt nun mal seit 10 Wochen keine funktionierende Planung mehr, weil alle in einem Zustand der Rechtsunsicherheit arbeiten müssen. Außerdem sind die Fans ja nicht doof. Im ganzen Land wird berichtet, dass es fast gar keine Ticketverkäufe mehr gibt. Die Millionen potentieller Besucher der Events sind genau so verunsichert, einerseits wegen der Frage, ob man in nächster Zukunft überhaupt ohne Gefahr für die Gesundheit Veranstaltungen besuchen kann, andererseits darüber, ob angekündigte Ereignisse der nächsten Monate denn überhaupt stattfinden werden oder ob der jeweilige Veranstalter seine angekündigten Events überhaupt noch finanzieren und realisieren kann.

Eine Branche mit zigtausenden Beschäftigten wird realistisch gesehen mindestens ein halbes Jahr aussetzen müssen, bundesweite Tourneen wird es vorerst nicht geben, internationale sind aufgrund der unterschiedlichen Reisebedingungen in den einzelnen Staaten nicht organisierbar. Viele Akteure der Szene befürchten sogar, dass es noch wesentlich länger dauern wird. Manche bangen, in 2020 gar keine Konzerte mehr zu erleben können. Alle wissen, dass der Wiedereinstieg ins Veranstaltungsgeschehen in weiter Ferne liegt und sehr mühsam werden wird. Alle wissen, dass ein großer Teil der Branche das nicht überleben wird. Alle wissen, dass es hinterher viele Spielstätten nicht mehr geben wird. Hat es solch einen Blackout, eine solch lange Zwangspause in einer anderen Branche schon mal gegeben?

Der Colos-Saal zieht nun die Reißleine und richtet sich auf einen langen Break ein. In dieser Gemengelage ist seriöse Planung nicht mehr leistbar. Wir können nicht irgendwann im Sommer einfach öffnen, denn unser Programm ist wie oben beschrieben zusammengeschmolzen wie Eis in der Sonne und das potentielle Publikum ist stark verunsichert. Wir brauchen Planungsvorlauf zur Wiedereröffnung, ein klares Datum, werden es aber so schnell nicht kriegen.

In der Coronakrise haben viele Menschen täglich dazu gelernt und mittlerweile haben sie auch gelernt, dass bislang Undenkbares ganz schnell passieren kann – das Herunterfahren des kompletten öffentlichen Lebens, der Wirtschaft und der Bildungseinrichtungen, das Vorhandensein bislang ungeahnter Milliardenreserven des Staates, das Tragen von Gesichtsmasken als Normalzustand, Verschwörungstheorien als alternative Fakten, um ein paar Beispiele zu nennen.

Vielleicht lernen wir als Gesellschaft im kommenden Sommer weiterhin so schnell dazu und finden einen Weg, besser nicht in eine neue Normalität, sondern zurück in ein Leben in Gemeinschaft - ohne soziale Distanz als erklärtes Allheilmittel. Nur dann werden Rock und Pop auch wieder auf die Bühnen zurückkehren. Der Colos-Saal hat vor, seinen Stillstand ab September zu beenden und wieder Programm anzubieten. Ob es auch durchgeführt werden kann, können wir derzeit nicht garantieren.

Claus Berninger für das Colos-Saal-Team

PS: Online bleiben wir natürlich weiterhin am Ball und melden uns gelegentlich zu Wort – außerdem bereiten wir einige Konzertstreams vor.

PPS: Aufmerksame Leserinnen und Leser finden tatsächlich aktuell noch zwei nichtabgesagte Veranstaltungen in unserem Augustprogramm. Diese Termine werden wir aber auch noch verschieben.

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Folgenden Artikel hatten wir seit 24. April bis zum 25. Mai hier an dieser Stelle stehen. Wie Ihr seht ist über ein Monat vergangen, ohne dass sich unsere Situatuon in irgendeiner Weise verändert hat.

Konzerte im Chaos - ein Statement zur aktuellen Situation

Da sitzt er da, der Autor dieser Zeilen und schaut aufs Kalenderblatt. Das zeigt den 24. April 2020 und kein Mensch in diesem Land weiß heute, wie es mit der Musik- und Kulturszene insgesamt weitergehen soll. Das führt zu der absurden Situation, dass wir hier noch ein Mai- bzw. Sommerprogramm online haben, von dem wir aber wissen, dass es mit ziemlicher Sicherheit nicht stattfinden wird.

Warum? Seit 16. April schwirrt das Wort „Großveranstaltungen“ durch die Medien und durchs Netz. Die sind nämlich laut Bundesregierung bis 31. August dieses Jahres verboten. Während in den Tagen danach die fieberhafte Debatte in der Szene ausbrach, was dieses ominöse Wort denn nun hinsichtlich der erlaubten Besucherzahlen bedeutet, hagelte es gleichzeitig die Absagen aller europäischen Musikfestivals, die nun wussten, was auf sie zukommen wird.

Für alle kleineren Venues, von den Kleinkunstbühnen bis hin zu den Musikclubs, gibt es bislang keinerlei Aussage, was sie denn nun ab 25. Mai können, sollen, dürfen, müssen, wenn wie seit gestern bekannt, Restaurants wieder öffnen dürfen. Nichts! Völlige Unklarheit, keine gesetzliche Regelung, keine Planungssicherheit, denn Clubs und Spielstätten müssen auch darüberhinaus geschlossen bleiben. Die Regierung schiebt die Verantwortung seither auf die einzelnen Bundesländer, die entscheiden sollen. Aber da kommt nichts außer etlichen, praxis- und weltfremden Ideen. Vertreter aus den Bundesländern spekulieren locker und leicht vor sich hin, ob die Schmerzgrenze für „Großveranstaltungen“ möglicherweise bei 1000, bei  500, bei 100 oder sogar bei 50 Besuchern beginnt. Außerdem habe ich zunehmend den Eindruck, dass sich in dieser Frage kein Politiker festlegen will, denn der Proteststurm der Kulturwelt wird gewaltig sein, wenn das eintritt, was nicht nur ich befürchte. Es droht ein gewaltiges Bühnensterben mit ebenso gewaltigem Kulturverlust in unserem Land.

Das Virus wütet weiter. Wir müssen weiter social distance halten. In den letzten Tagen reden führende Politiker von der „neuen Normalität“, auf die wir uns einstellen müssen, so als hätte man eine gemeinsame Sprachregelung. Und nun denkt der Claus halt mal laut nach und sagt sich, wenn es um die Ansteckungsgefahren geht, dann lässt es sich doch gar nicht verleugnen, dass man in einer Spielstätte wie dem Colos-Saal schon mit 150 Besuchern keinen Mindestabstand mehr halten kann, währenddessen sich das in einer großen Stadthalle vielleicht sogar noch mit 600 Besuchern sogar ohne Infektionsgefahr darstellen ließe.

Das wird irgendwann auch den Regierenden in Bayern und Berlin aufgehen, je mehr sie darüber nachdenken. Daher wäre es ziemlich schwachsinnig, Besucherzahlen für das ganze Bundesland als Maßstab für Veranstaltungsgenehmigungen auszugeben. Es wird früher oder später individuelle Regelungen für die einzelnen Spielstätten geben und da ich nicht blauäugig bin, weiß ich, dass der Colos-Saal sicher bei den Verboten dabei sein wird, die für Großveranstaltungen gelten, so klein wir auch im Vergleich sind.

Ich weiß es, das Colos-Saal-Team weiß es und die komplette Branche befürchtet es, sind doch jetzt schon Konzerttermine aus März und April, die ausfallen mussten, offiziell in den Juni und Juli verschoben, während hinter den Kulissen bereits zweite Ausweichtermine für die gleichen Bands im neuen Jahr gesucht werden, weil einfach nichts mehr sicher planbar ist. Das Konzertbusiness im totalen Chaos eben, den Kleinkunstbühnen geht es nicht viel besser.

Daher: habt bitte viel Geduld mit dem Colos-Saal. Wir können an dieser Situation derzeit nichts ändern. Die Newsmeldung „Corona Virus und die Folgen: Programmänderungen“ auf dieser Seite ist für alle, die bereits Karten für Veranstaltungen haben, die ausfallen mussten oder noch ausfallen werden, im Moment die wichtigste Quelle, um zu erfahren, was für die jeweilige Veranstaltung gilt.

Die Veranstaltungsverbote in Bayern gelten derzeit nur bis einschließlich 25. Mai. Was danach auf uns alle zukommt, ist derzeit völlig unklar.

Was aber klar ist: Die Politiker werden für die privat geführten Kulturbühnen unbedingt noch ein Sonderprogramm zur Rettung entwickeln müssen. Selbst die bestens geführten Unternehmen der Branche werden es nicht schaffen, ein halbes Jahr oder noch länger ohne jeglichen Einnahmen auszukommen.

Claus Berninger, Geschäftsführer Colos-Saal

 

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